Nicht-invasive Screening-Verfahren liefern dem medizinischen Personal schnell die gewünschten Informationen. Ein nicht unerheblicher Aspekt im medizinischen Alltag, wo häufig Eile geboten ist. So stellt beispielsweise die nicht-invasive Messung des transkutanen Bilirubinwertes (TcB) eine sanfte, schmerzfreie Alternative zum herkömmlichen Ikterus-Messverfahren dar, da keine Blutentnahme erforderlich ist. Zudem wird das Risiko für im Krankenhaus erworbene Infektionen reduziert. Nicht nur für den Patienten ein wichtiger Aspekt, sondern auch unter Kostengesichtspunkten von erheblicher Bedeutung, da alleine die sogenannten nosokomialen Infektionen einer US-Studie aus dem Jahr 2000 zufolge jährlich Kosten in Höhe von 29 Milliarden Dollar in US-amerikanischen Krankenhäusern verursachen3. Des Weiteren kommen bei der nicht-invasiven Bilirubinmessung keine Verbrauchsartikel zum Einsatz, was ebenfalls zur Kostenreduktion beiträgt.
Auch im Bereich der Alkohol- und Drogentestmessung können nicht-invasive Verfahren zeitnah Aufschluss darüber liefern, ob und welche Substanzen ein Patient beispielsweise vor Einlieferung in die Notaufnahme konsumiert hat. Die schnelle Bereitstellung der Ergebnisse ermöglicht so, kurzfristig geeignete Maßnahmen einzuleiten. Dabei können nicht-invasive Screening-Anwendungen gleichzeitig auch zur Kostenreduzierung im Krankenhaus beitragen, da sich teure Laboruntersuchungen häufig vermeiden lassen. Auch für den Patienten selbst ist das nicht-invasive Screening angenehmer als die invasive Methode, da kein Blut abgenommen werden muss. Schmerzen und Stress können so vermieden werden.
Dräger ist ein führender Anbieter nicht-invasiver Medizintechnik und bietet ein umfangreiches Produktportfolio im Bereich nicht-invasiven Screenings:
(*) Quellenbelege entnehmen Sie bitte unseren Factsheets