20. November 2009

Eine Klasse für sich: das neue Transportbeatmungsgerät von Dräger

Im Notfall bestens gerüstet mit dem neuen Oxylog 3000 plus.

Lübeck – Ob beim innerklinischen Transport, oder aber in der Notfall- oder Flugrettung: Mit dem neuen Dräger Oxylog 3000 plus erreicht intensivmedizinische Beatmungsqualität jeden Patienten. Die wichtigsten neuen Optionen sind volumenkontrollierte Beatmung mit AutoFlow und integrierte Capnographie im Hauptstromverfahren. Nichtinvasive Beatmung ist standardmäßig möglich.

Seit rund 120 Jahren ist Dräger eines der führenden Unternehmen in der Notfallbeatmung, seit über 30 Jahren ist die Dräger Oxylog-Familie im Markt etabliert. Mit dem neuesten Notfall- und Transportbeatmungsgerät Oxylog 3000 plus bietet Dräger für den inner- und außerklinischen Transport von instabilen oder kritisch kranken Patienten eine erweiterte Lösung an. Das Gerät ersetzt den bisherigen Oxylog 3000. Dessen Zubehör kann weiterhin eingesetzt werden.

„Raum zum Atmen“ mit AutoFlow

Sämtliche Beatmungsmodi wie VC-CMV, VC-AC, VC-SIMV, SpnCPAP, PCBIPAP* bieten Ärzten, Notärzten und Rettungsassistenten intensivmedizinische Beatmungsqualität. Sie können sowohl Druck- als auch volumenkontrollierte Beatmungsmodi wählen.

Und was auf der Intensivstation und auch in der Anästhesie bisher selbstverständlich war, wird jetzt auch im außerklinischen Bereich möglich: der Einsatz von AutoFlow – eine Ergänzung zu allen volumenkontrollierten Modi. Das bedeutet: geringstmöglicher Druck beim Atemzugsvolumen, Berücksichtigung der jeweiligen Lungenmechanik und der Patient kann immer noch spontan atmen – ähnlich wie bei BIPAP*. Davon profitieren Arzt und Patient gleichermaßen. Darüber hinaus kann weniger sediert und Alarme können reduziert werden.



*lizenzierte Marke

Capnographie im Ventilator integriert

Von Anfang an vorbereitet: die im Gerät integrierte CO2-Messung im Hauptstromverfahren. Erwirbt der Kunde das Gerät, kann die Funktion Capnographie durch den Zukauf von Sensor und Software jederzeit aktiviert werden. Ein weiterer Vorteil dieser Option: Durch diese Art der Capnographie sieht der Anwender ohne Zeitverzögerung die CO2-Werte (Wert und Kurvendarstellung) und kann so die Beatmungseinstellung optimieren. Dank des genutzten Hauptstromverfahrens bleibt das Beatmungssystem geschlossen, und es muss kein Probengas in das Gerät geleitet werden.

Gerade bei unübersichtlichen Notfallsituationen unterstützt die Capnographie den Anwender bei der Intubation. Die Capnographie ist ein anerkanntes Verfahren, um eine erfolgreiche Intubation nachweisen zu können. Dank des Elektrolumineszenz-Displays (kontrastreiche Darstellung auch bei Tageslicht und aus verschiedenen Blickwinkeln) erkennt das Rettungspersonal die Parameter auch bei kritischen Umgebungsbedingungen und behält so den Überblick.

Die Capnographie überwacht bei jedem Atemzug die CO2-Konzentration und gibt damit zusätzliche Informationen über Kreislauffunktionen. Sie ermöglicht es, den Stoffwechsel zu überwachen und erhöht damit Diagnose- und Therapiemöglichkeiten – hilfreich vor allem bei eingeschränkten Überwachungsmöglichkeiten wie beispielsweise in der Luftrettung.

Entwickelt hat das Gerät die Dräger Medical b.v., eine Tochtergesellschaft der Drägerwerk AG & Co. KGaA.

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Volumenkontrollierte Beatmung mit AutoFlow und integrierte Capnographie: Der neue Oxylog 3000 plus von Dräger

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